Samsung Galaxy Camera

Author: Petra  //  Category: Android, Hardware, Kamera, Mobiltelefone, Tablet PCs

Ich suche seit Jahren nach einem Handy mit einer wirklich guten Kamera. Am dichtesten dran war dereinst das Sony Ericsson K 800i meines Freundes, das machte richtig gute Bilder. Natürlich gab es auch keinen echten Zoom, aber darauf kann man ja notfalls verzichten. Im Makrobereich war es z. B. wirklich klasse.

Nun will ich aber definitiv ein Smartphone haben und da kann man die Kameras weitgehend vergessen. Die Sonys sind immer noch relativ gut und auch die Kamera des jeweils neusten Samsung Galaxys sollen passabel sein. Aber keines hat einen richtigen optischen Zoom. Mein Motoroly Defy, das ich ansonsten sehr liebe, macht unter optimalen Bedingungen Bilder, die ok sind, aber bei dem geringsten Gegenlicht ist das Motiv selbst völlig finster. Daher schleppe ich immer neben meinem Handy meine kleine Kompaktkamera herum, denn beruflich muss ich recht oft fotografieren und da es nur fürs Web ist, reichen die Bilder meiner alten Sony Kamera meistens. Wenn ich extra zum Fotografieren unterwegs bin, benutze ich eine größere Kamera.


Als nun Samsung im Sommer ankündigte, eine Kamera mit Smartphone-Funktion anzubieten, war ich zwar nicht über den Preis entzückt, dachte aber, nun käme genau das Gerät für mich. Da ich sowieso immer zusätzlich zum Handy die Kamera mitschleppe, macht es mir nichts, wenn das Gerät dicker ist als ein gewöhnliches Handy – dafür hat das Samsung ja ein 21-fach-Zoom – wow!

Nun, da das Gerät im Handel ist, ist meine Enttäuschung groß! Sowohl Chip als auch die Amazon-Rezensenten sind sich einig: Die Kamera, die immerhin noch knapp 500 EUR kostet, macht nur sehr mittelmäßige Bilder. Die Rauschunterdrückung bei höheren ISO-Bereichen macht einen unscharfen Brei aus den Details. Am Bildrand fehlt auch die gewünschte Schärfe.Da kann man für knapp die Hälfte des Geldes sehr viel hochwertigere Fotoapparate kaufen und einige neue Modelle haben auch schon die Möglichkeit, die Bilder gleich zu verschicken.

Und ein echter Hammer: Trotz Smartphone-Funktionen kann das Android-4-Gerät nicht telefonieren! 3G und Co. sind nur an Bord, damit die Fotos gleich zu Facebook, Twitter und per E-Mail an alle Freunde geschickt werden können. Es handelt sich also eher um ein Kamera-Tablet (mit 4,8 Zoll Display) als um eine Smartphone-Kamera. Gefällt mir  nicht, überhaupt nicht!

Tethering mit dem Motorola Defy

Author: Petra  //  Category: Android, Android Apps, Internet, Mobiltelefone

Panik in unserem Haushalt: Stromausfall im Keller und somit kein Telefon und – oh Graus! – kein Internet!

Also schnell mal probiert, wie das Tethering mit dem Motorola Defy funktioniert und siehe da – es ist unfassbar simpel, wenn man weiß, wie es geht.

Tethering bezeichnet übrigens das Benutzen des Handys als WLAN-Netz, genauer als HotSpot. Über die GSM/UMTS-Verbindung des Handy-Netzes kann man dann mit dem Computer ins Internet gehen.

Unter den mitgelieferten Apps befindet sich eine mit dem Namen 3G Mobile Hotspot. Hier wählt man aus, mit welchem Namen sich das Telefon melden soll, voreingestellt ist die Motorola-Modellbezeichnung MB525, und welches Passwort man vergeben möchte – mindestens 8-stellig soll es sein. Dann sagt man der App, das der HotSpot jetzt angeschaltet werden soll.

Scannt man anschließend mit dem Computer die verfügbaren Funknetzwerke findet man schnell das Handy. Bei mir dauerte es einen Moment, vielleicht eine Minute. Falls noch eine Kabelnetzwerkverbindung aktiv ist, sollte man sie trennen. Danach klickt man das vom Handy angebotene Netzwerk an, gibt das Passwort ein und wird blitzschnell verbunden. Etwas weniger blitzschnell ist die anschließende Internetverbindung, aber sie funktioniert durchaus zufriedenstellend. :-)

Mein Leben mit dem Motorola Defy – Die nützlichsten Apps

Author: Petra  //  Category: Android, Android Apps, Hardware, Mobiltelefone

Nun habe ich mein Defy ja schon seit einer ganzen Weile und ich bin absolut zufrieden damit.

Eins meiner Homescreens mit Mini Widget, Kalender Widget, einigen Spielchen usw.

Eins meiner Homescreens mit Mini Widget, Kalender Widget, einigen Spielchen usw.

Ich telefoniere sehr wenig und dazu war es auch gar nicht gedacht, das ist eher so eine Nebenfunktion. ;-) Aber wenn ich es tue, ist die Soundqualität sehr ordentlich, da gibt es nichts zu meckern. Einmal habe ich aus Versehen jemanden angerufen (dabei habe ich ausgerechnet ein Handyticket für unseren ÖPNV gekauft), und ich weiß bis jetzt nicht, wie das passiert ist. Ich tippte gerade in irgendeiner App herum. Seither habe ich die Apps wie (Kontakt-)Favoriten und dergleichen von meinen Homescreens verbannt und hoffe, dass das jetzt nicht mehr so leicht passieren kann.

Die Audioqualität ist mit den mitgelieferten Kopfhörern ok, ich werde aber auch mal andere ausprobieren. Dann habe ich aber nicht die Headset-Funktion und wenn ich schnell gehe, telefoniere ich lieber über Headset. Ich verwende die mitgelieferte Musik-App sowie den Mort Player für AudioBooks.

Ich habe mich ein bisschen mit dem GeoCachen versucht und verwende dafür den kostenlosen c:geo und habe zusätzlich mal einen Kompass installiert (manchmal muss man peilen oder in eine bestimmte Richtung gehen). Zusätzlich habe ich WhereYouGo installiert, das ist eine App für eine bestimmte Art von Caches, den Wherigos – das sind eher Real-Life-Adventures denn reine Caches. Ich werde das nächste Woche mal ausprobieren. Dazu kommt My Tracks, das protokolliert Spaziergänge und Radtouren.

Mit dem Taskkiller räume ich im Arbeitsspeicher des Telefons auf

Mit dem Taskkiller räume ich im Arbeitsspeicher des Telefons auf

Als Kalender benutze ich Jorte, weil ich die mitgelieferte Kalender-Funktion blöd finde. Ich lasse Jorte auch mit dem Google-Kalender abgleichen und habe auf einem Homescreen dann noch das mitgelieferte Kalender-Widget laufen, das ich auch benutze, wenn ich jemandem für meine Termine eine Einladung schicken muss, das habe ich nämlich bei Jorte nicht gefunden. Freunde von mir benutzen den Business Calendar und finden ihn sehr gut.

Eben habe ich mir noch die WordPress App eingerichtet und meine Blogs entsprechend eingestellt – da muss man unter Einstellungen/Schreiben nämlich etwas aktivieren und zwar “XML-RPC Die WordPress, Movable Type, MetaWeblog und Blogger XML-RPC Schnittstelle aktivieren”, sonst kann die App nicht zugreifen. Das habe ich sonst aber noch nicht ausprobiert, werde aber bestimmt auch mal von unterwegs bloggen.

Sehr nützlich ist der DB Navigator, damit kann man nämlich nicht nur Zugfahrpläne studieren und Tickets buchen, sondern auch in großen Teilen Deutschlands die Fahrpläne der Busse und Bahnen einsehen – hier in Köln klappt es jedenfalls perfekt.

Der DB Navigator kennt Züge, Busse und Bahnen in Deutschland

Der DB Navigator kennt Züge, Busse und Bahnen in Deutschland

Mit der Kamera bin ich auch recht zufrieden. Ich wusste ja, dass die Bilder natürlich nicht die Qualität einer echten Kamera haben werden, aber bei guten Lichtverhältnissen sind sie schön scharf. Manchmal etwas dunkel, aber das lässt sich ja mit Bildbearbeitungsprogrammen aufhellen. Auf dem Defy nutze ich die Photoshop App für sowas. Heute habe ich auch einmal Camera 360 installiert. Da kann man von Hand einstellen, welche Stelle im Bild scharf gestellt wird, allerdings habe ich nicht begriffen, wie man dann mit dieser Einstellung das Foto macht. Außerdem hat das Programm viele Filter, mit der man z. B. s/w-Bilder machen kann, oder Effekte erzielt. Nach etwas herumprobieren mit dem Zoom stürzte mein Defy dann erstmal ab. Nach einer Weile reanimierte es sich wieder, aber ich musste es neu booten, um überhaupt wieder an die Kamera-Funktion zu kommen. Camera 360 habe ich dann natürlich sofort deinstalliert.

Weiterhin habe ich den Advanced Task Killer Free installiert. Zwar schließt Android angeblich sowieso die Apps automatisch, die man länger nicht mehr benutzt hat, aber für meinen Geschmack tut es das viel zu spät. Dann läuft das Handy schon etwas lahm. Und warum nicht zwischendurch mal schnell zehn Programme schließen, die man sowieso nicht braucht? Ich taste dabei die internen Anwendungen nicht an (wie SMS/MMs und dergleichen), das kann man entsprechend einstellen.

Das Mini Widget zeigt mir immer an, wie viel Saft meine Batterie noch hat, wie viel Speicher mir zum Installieren von Apps zur Verfügung steht und wie viel Platz ich auf der Speicherkarte noch habe. Klickt man es an, erfährt man noch deutlich mehr über das Gerät und die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Das und ein paar Spielchen sind die Apps, die ich derzeit am meisten und liebsten verwende. Das Defy hat aber einen so riesigen Speicher für Apps, dass ich erst weniger als 10 Prozent davon verbraucht habe. Ich berichte wieder, wenn ich noch mehr ausprobiert habe. :-)

Zwei unterhaltsame Android Spiele: Angry Birds und Air Control

Author: Petra  //  Category: Android, Android Apps, Computerspiele

Im Moment spiele ich sowohl auf meinem Motorola Defy als auch auf dem Archos IT5 nur zwei Spiele: Angry Birds und vor allem Air Control.

Angry Birds

Angry Birds - dieses Spiel ist derzeit in aller Munde

Angry Birds - dieses Spiel ist derzeit in aller Munde

Dieses Spiel ist sehr lustig aufgemacht. Anfangs wird uns gezeigt, wie gierige grüne Schweine die Eier der Vögel klauen und seither sind die kleinen Flieger sehr sauer, angry birds eben. Und nun wollen sie die bösen Schweine auslöschen, die sich hinter Felsen und unter Holzbrettern verschanzen. Je weiter man in den Leveln kommt, desto mehr verschiedene Vögel mit unterschiedlichen Fähigkeiten gibt es: manche nehmen unterwegs Speed auf, manche können in drei Vögelchen verwandelt werden, manche werden selbst zu Bombe oder lassen eine Eier-Bombe fallen, ja in der Weihnachtsausgabe des Spiels gibt es sogar Boomerang-Vögel!

Auch wer sonst ohne Ton spielt, sollte sich unbedingt mal daheim anhören, wie das Spielchen klingt, das ist nämlich alles sehr witzig gemacht.

Aber es geht nicht nur um Witzigkeit: Bisweilen muss man auch einiges an Taktik oder Geschicklichkeit beweisen, um die Level zu lösen.

Air Control Lite

Air Control - Du bist Fluglotse!

Air Control - Du bist Fluglotse!

Dieses Spiel fesselt mich am meisten, obwohl es ganz einfach ist. Es gibt drei Arten von Flugzeugen, die auf unterschiedlichen Landebahnen landen können. Als Spieler ist man der Fluglotse, der den Fliegern den Weg zu den Landebahnen zuweist. Besonders gemein sind dabei die roten Flugzeuge, die auf der oberen Bahn landen – davon gibt es nämlich zwei Typen, die unterschiedlich schnell fliegen.

Es gibt zwei Modi, den normalen, den ich ausschließlich spiele und den Cargo-Modus, in dem es darauf ankommt, bestimmte Farben und Flugzeugtypen nacheinander landen zu lassen.

In der kostenpflichtigen Version kann man noch mit einer dritten Karte spielen, die dann auch neue Flugzeuge enthält.

Die Spielsteuerung ist wunderbar flüssig und mich stört es auch nicht, dass es keine Hintergrundmusik gibt – im Gegenteil.

Wenn man etwas geübter ist, wird einem der Anfang schnell langweilig, weil die Flugzeuge mit großen Abständen auf das Feld fliegen – dann kann man die Spielgeschwindigkeit verdoppeln.

Motorola Defy – Erste Erfahrungen – Synchronisierung mit PC, Kontakte bearbeiten, USB-Verbindung mit Ubuntu und Swype

Author: Petra  //  Category: Android, Mobiltelefone

Seit einigen Tagen bin ich nun glückliche Besitzerin eines Motorola Defy. Ich habe also auf die Hardware-Tastatur verzichtet, weil das Motorola Milestone 2 150 EUR teurer gewesen wäre und es mir das doch alles nicht wert war. Ansonsten war das Defy das einzige Handy, das meinen Ansprüchen gerecht wurde:

  • Relativ guter Prozessor (800 MHz)
  • Genug Arbeitsspeicher (512 MB interner RAM; 2GB interner ROM)
  • Aktuelles Android (ist noch 2.1, soll aber irgendwann 2011 upgedatet werden)
  • Einigermaßen vernünftige Kamera (5 MP, LED Licht)
  • Gutes Display (3,7 Zoll, Auflösung 480 x 854 Pixel)
  • aGPS
  • Gute Sprachqualität bei Telefonaten
  • Ein halbwegs akzeptabler Preis (ca. 350 EUR)

Gesamteindruck

Ich finde das Defy sehr schön, es liegt gut in der Hand und lässt sich sehr flüssig über das kapazitative Display bedienen. Man muss sich sogar sehr daran gewöhnen, nicht an die vier außerhalb des eigentlichen Displays angebrachten Funktionstasten zu kommen, da die auch sehr sensibel reagieren.

Etwas sinnlos ist die notwendige Registrierung bei Motoblur, Motoblur macht sogar Probleme, wenn man seine Kontakte bearbeiten möchte, dazu aber später mehr.

Virtuelle Tastatur und Swype

Die virtuelle Tastatur - nicht die Android-Tastatur, links oben die Swype-Taste

Die virtuelle Tastatur - nicht die Android-Tastatur, links oben die Swype-Taste

Gerade am Anfang fand ich es schrecklich schwer, die notwendigen Angaben mit der virtuellen Tastatur zu tippen. Es hilft dann sehr, das Defy quer zu halten, so dass die Tasten größer werden. Anders als bei der normalen Android-Tastatur fehlen beim Defy die Pfeiltasten, um im Text an eine bestimmte Stelle zu kommen. Um diese Pfeiltasten zu bekommen, muss man eine Swype-Bewegung von der Swype-Taste zur Shift-Taste machen, dann hat man noch mehr Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Überhaupt ist Swype ziemlich klasse. Man wischt damit ein ganzes Wort auf einmal ein, indem man mit dem Finger von Buchstabe zu Buchstabe zieht, und das funktioniert erstaunlich gut!

Probleme

Zwei ernsthafte Probleme konnte ich auch lösen, jedoch nicht, ohne lange zu googeln und einiges auszuprobieren.

Mit dem PC per USB auf die Speicherkarte zugreifen (unter Ubuntu)

Hier stellt man die USB-Verbindung ein

Hier stellt man die USB-Verbindung ein

Das erste war, dass ich mein Motorola nicht mit dem Rechner verbinden konnte. Zwar wurde es erkannt, aber lediglich eine .exe-Datei und einige andere Windows-spezifische Dateien wurden mir angezeigt. Nun bin ich ja Linux-Userin und kann damit gar nichts anfangen (Wine brachte auch keine Ergebnisse). Im Motorola-Forum sagte ein Mitarbeiter, Synchronisationssoftware gäbe es nur für Windows und Mac.

Irgendwo fand ich den Hinweis, es könne helfen, in den Einstellungen unter Anwendungen/Entwicklung den Debugging-Modus einzuschalten. Das funktionierte einmal halb, mir wurden Daten angezeigt, die aber scheinbar nicht die Speicherkarte betrafen und auf die kam es mir an, ich will Musik auf das Handy spielen und Fotos und Texte vom Handy auf den Rechner holen. Als ich dann nach “Massenspeicher” (so kann man bei Android 1.6 die USB-Verbindung einstellen) googelte, fand ich schließlich die Lösung: Oben in der Status-Leiste erscheint bei der USB-Verbindung ja das USB-Symbol. Wenn man jetzt die Leiste öffnet/herunterzieht, kann man auf die USB-Verbindung klicken und dort “Speicherkartenzugriff” auswählen. Voilà! Schon wird mir die SD-Karte als  2,0 GB-Dateisystem angezeigt und ich kann darauf schreiben und sie auslesen.

Kontakte auslesen und mit Google synchronisieren

Das zweite war noch trickreicher, nämlich die Bearbeitung meiner Kontakte. Ich hatte sie von meinem alten Handy auf die Simkarte schreiben lassen und dann mit der App für die Simkarten-Bearbeitung wieder ausgelesen. Nun kamen sie in hübsch verstümmelter Form auf dem Defy an. Sie mit dem virtuellen Keyboard alle einzeln zu bearbeiten macht wenig Spaß, und so war mein erster Gedanke, dass dazu ja Motoblur sinnvoll sein könnte. Also dort eingeloggt und festgestellt, dass man sich die Daten, die dort vom Handy gespeichert sind, nicht anzeigen lassen kann. Es gibt aber eine Funktion, mit der man eine CSV-Datei von den Kontakten machen kann, die man auf dem Telefon hat. Flugs auf den entsprechenden Button geklickt und eine schöne “internal error”-Fehlermeldung bekommen, die übrigens heute immer noch dort erscheint.

Eigentlich sollten sich die Kontakte völlig problemlos mit Google synchronisieren lassen. Was ich auf Google eingab, erschien dann auch auf meinem Handy, leider aber nicht das umgekehrte. Im Internet recherchiert fand ich dann, dass man bei Motorola wohl schon lange das Problem hat, dass importierte Kontakte beim Importieren entweder dem Speicherort Google zugeordnet werden oder aber nicht und in letzterem Fall lässt sich das auch nicht mehr ändern. Ich hatte aber beim Importieren gar keine Möglichkeit gehabt, einen Speicherort anzugeben.

Wie heißt es in der Sesamstraße so schön? “There’s an app for that” – und so gibt es auch eine App, um aus den Kontakten eine CVS-Datei zu machen. Diese bei Google einzulesen, war dann kein Problem. Leider jedoch wurden die dort bearbeiteten Kontakte nicht zurück synchronisiert, sondern weiterhin in der kryptischen Form angezeigt wie vorher, z. B. Müller;Sabine/1 und Müller;Sabine/2 (wenn ich von Sabine Müller zwei Telefonnummern hatte).

Hier sieht man, welchem Telefonbuch ein Kontakt zugeordnet ist

Hier sieht man, welchem Telefonbuch ein Kontakt zugeordnet ist

Beim fleißigen Herumklicken stellte ich dann fest, dass jeder meiner Kontakte sowohl dem Adressebuch Google als auch dem Adressbuch Motoblur zugeordnet war. Wählte man Google aus, dann sah man den bearbeiteten Kontakt. Obwohl man in den Einstellungen Adressbücher ein- und ausblenden kann, erschienen trotzdem in der Übersicht immer nur die verstümmelten Motoblur-Adressbuch-Daten. Also löschte ich jede einzelne Adresse von Hand, nachdem ich vorher bei GoogleMail eine CSV-Datei mit allen Daten abgelegt hatte. Dann waren sie in allen Adressbüchern meines Handys gelöscht und bei GoogleMail auch. Dort las ich dann die gespeicherte CSV-Datei wieder ein, bearbeitete sie und dann erschienen sie auch endlich im Handy korrekt.

Seither sind mein Motorola Defy und ich die besten Freunde. :-)